Andreas Kramm

1
Jul

Summer of Pioneers

Coworking Space mit über 20 Digitalarbeitern für sechs Monate in der Ölmühle

In diesem Sommer wird sich Wittenberge in einen besonderen Kreativort verwandeln: Im Rahmen einer Image-Kampagne werden 20 sogenannte Digitalarbeiter, die von überall aus ihrer Arbeit nachgehen können, ein halbes Jahr lang in Wittenberge wohnen und arbeiten. Die Stadt stellt für das Projekt „The Summer of Pioneers“ kostenlose Coworking Spaces zur Verfügung. Neben den Gemeinschaftsarbeitsräumen bekommen die Digitalarbeiter eine günstige Nutzung städtischen Wohnraums für den Zeitraum von sechs Monaten zugesichert.

Bei der Bewerbung waren Ideen gefragt
Bis zum 15.Mai hatten Interessierte die Gelegenheit, sich auf der dazu eigens eingerichteten Website www.wittenberge-pioneers.de zu bewerben. Bei den Bewerbungen dazu war es den Machern wichtig, das es Menschen sind, die sich vor Ort wirklich einbringen wollen und idealerweise bereits konkreten Ideen für das Rahmenprogramm haben. Eben jene, die nicht nur nach einer günstigen Ferienwohnung suchen, sondern eine echte Motivation für die Teilnahme haben und idealerweise auch etwas an Wittenberge zurückgeben können. Aus 60 Bewerbern wurden 20 ausgewählt und haben nun die Möglichkeit vom 01. Juli bis zum 31.Dezember das Arbeiten in Wittenberge zu testen. Die Teilnehmer wohnen alleine oder gemeinsam in eigens dafür möblierten Wohnungen der WGW nahe der Elbe. Wohnungen kosten pauschal 300 EUR, Zimmer 150 EUR im Monat, inklusive Nebenkosten, Internet und die Nutzung des Coworking Spaces.

Coworking Spaces
Coworking bedeutet einen Tisch mieten, dazu Internet, Drucker, immer frischen Kaffee erhalten und neben Fremden sein Tagwerk verrichten. Wer nicht mehr als ein Laptop braucht, um arbeitsfähig zu sein, ist hier richtig: Freiberufler, Kreative, IT-ler und Mitarbeiter von Start-ups. Seit rund zehn Jahren gibt es die Spaces weltweit. Die entstehende Spaces in Wittenberge wird auf der Projektwebsite so beschrieben: „Schöner kann man sich einen Coworking Space kaum wünschen. Als Teil des aufwendig restaurierten Ölmühlen-Geländes blicken wir durch die große Glasfront direkt aufs Wasser. Gerade finden noch Bauarbeiten statt, aber bis zum Einzug ist der Coworking Space baulich fertig. Mit Leben füllen wir ihn dann. Zusätzlich steht uns für Veranstaltungen und besondere Anlässe auch ein dreistöckiger Turm zur Verfügung, der direkt an der Elbpromenade liegt“. Der gemeinsam genutzte Arbeitsort wird allen Menschen in Wittenberge offen stehen. Mehr noch: Gemeinsam soll hier über die gesamten sechs Monate ein kulturelles Programm geboten werden, inklusive Musik, Lesungen, Workshops und Fortbildungen. Ausstattung und Organisation wird die CoWorkLand übernehmen.

Mit Förderung des Brandenburger Wirtschaftsministerium
Zum 1. Juli werden die ausgewählten Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer ihre Unterkünfte und Arbeitsräume beziehen. Ziel ist es, Wittenberge als attraktiven Wohn- und Schaffensort für Digitalarbeiter bekannt zu machen. „Die Stadt Wittenberge hat mit diesem Projekt die Chance, die Digital- und Kreativwirtschaft als neue Zielgruppe potenzieller Zuzügler für sich zu interessieren und zugleich einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt zu leisten“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. Auch könne das Projekt der regionalen Kreativszene einen Schub geben, sagte Steinbach. Der „Summer of Pioneers“ sei eine gute Gelegenheit, um beispielhaft aufzuzeigen, dass auch Kleinstädte ein attraktive Lebens- und Arbeitsorte für Digitalarbeiter sein können. „Für immer mehr Menschen werden diese Räume zum Sehnsuchtsort, weil es sich hier in der Nähe zur Natur gut arbeiten lässt. Coworking Spaces sind wichtige Ankerpunkte, um auch bei der digitalen Arbeit das soziale Miteinander und den Austausch zu pflegen“, hob Minister Steinbach hervor. So entstünden neue Netzwerke, aus denen wiederum Innovationen hervorgehen könnten. „Und im besten Fall lassen sich die Erfahrungen aus dem Wittenberger Projekt auf andere brandenburgische Städte übertragen“, sagte der Minister. Das brandenburgische Wirtschaftsministerium unterstützt das Pilotprojekt mit 37.600 Euro.

Mehr Informationen erfahren Sie unter www.wittenberge-pioneers.de

 

3
Jun

PŸUR: DER NEUE NAME FÜR KABELFERNSEHEN

PŸUR: Der neue Name für Kabelfernsehen, Telefonie und Internet

Die TKN Telekabel-Nord GmbH, die viele unserer Liegenschaften mit Kabelfernsehen und schnellen Internetzugängen versorgt, gehört seit 2018 zur Tele Columbus Gruppe und tritt nun unter dem Namen PŸUR auf. Mit mehr als 3 Millionen angeschlossenen Haushalten ist die Tele Columbus Gruppe einer der größten Glasfasernetzbetreiber in Deutschland.

Unter der Marke PΫUR bietet das Unternehmen Highspeed-Internet einschließlich Telefon sowie mehr als 250 Kabelfernseh-Programme auf einer digitalen Entertainment-Plattform an, die klassisches Fernsehen mit Videounterhaltung auf Abruf vereint.

PŸUR ist pure Geschwindigkeit und vielfältige Unterhaltung aus nur einer Hand. Die Bewohner der WGW Wittenberge können zwischen einer Vielzahl an digitalen Angeboten wählen und ihr ganz persönliches Internet-und Entertainment-Paket zusammenstellen. Alle Produkte können zudem auch einzeln gebucht werden und überzeugen durch gute Transparenz, faire Preise und kurze Kündigungsfristen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf www.pyur.com oder über folgende Kontaktkanäle:

Kundenservice

Tel. 030 25 777 777

Montag bis Sonntag 8 – 22 Uhr

Bestellservice

Tel. 030 25 777 888

Montag bis Sonntag 8 – 22 Uhr

PŸUR Produktberaterbüro

Bäckerstraße 34

19322 Wittenberge

Montag 10 – 18 Uhr

PŸUR Produktberaterin

Frau Sabine Scholz-Polaschek

E-Mail: s.scholz-polaschek.berater@pyur.com

Tel. 0177 54 91 909

PŸUR Vertriebspartner

mobilcom-debitel

Bäckerstraße 8

19348 Perleberg

Montag bis Freitag 9 – 18 Uhr

Samstag 9 – 13 Uhr

Übrigens: Alle bisherigen Verträge gelten unverändert weiter (Vertragspartner bleibt weiterhin die Telekabel-Nord GmbH) und auch technisch ändert sich nichts.

 

11
Jul

Leinen los zum Landesfest am 25.- 26.August

Programmübersicht

Samstag – 25.August

10:00 Uhr Zugtaufe der ODEG – ein KISS erhält den Namen „Stadt Wittenberge“
11:00 Uhr Eröffnung durch den Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke
und den Bürgermeister der Stadt Wittenberge Dr. Oliver
Hermann

→ Begrüßung am Bahnhof: „Willkommen zum Landesfest 2018“
→ Straßenkünstler begleiten die Gäste auf dem Weg ins Festgebiet

Festbereich A (Bahnstraße)

Bühne „Die Prignitz. Beste Lage.“

→ Präsentation der Stadt Wittenberge, regionaler Wachstumskern und ein Regionalmarkt,
mit vielem, was die Prignitz ausmacht: Unternehmen, Handwerk, Vereine, Produkte und
landwirtschaftliche Erzeugnisse
→ „Brassband“ des Marie-Curie-Gymnasiums, Tanzschule „Schier-Rösel“, Hip-Hop-Band „Kokas“,
Prignitzfabrik und viele mehr

16:00 Uhr Hollywood in Wittenberge: Synchronstimmen der Stars hautnah auf der Regionalbühne
Udo Schenk (Ralph Fiennes / Gary Oldman / Ray Liotta, Lord Voldemort), Marina Krogull
(Amanda Plummer / Cynthia Nixon, Rosana Arquette / Penelope Ann Miller), Daniela
Hoffmann (Julia Roberts / Michelle Pfeiffer / Ally Mc Beal / Nicole Kidman) und viele mehr

Festbereich B (Bahnstraße/Kirchplatz)

→ „Gesund und vital“ – Präsentation des Landessportbundes Brandenburg
→ „Brandenburg macht Schule“ – Schirmherrin Ministerin Britta Ernst
→ Kirchenmeile Sommerkonzerte in der evangelischen Kirche

Festbereich C (Elbstraße)

Bühne Nedwighafen – Programm Antenne Brandenburg
12:45 Uhr Band „The Heartbreakers“ der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ Elbe-Elster aus Finsterwalde
13:45 Uhr „Right Now“ – Die Partyband aus Berlin
18:20 Uhr Alexander Knappe mit seinem neuen Album „Ohne Chaos keine Lieder“
19:50 Uhr Chris Norman
22:15 Uhr Soul-Pop-Sängerin Leslie Clio
23:15 Uhr Antenne-Brandenburg-Party

→ Tourismus-Marketing Brandenburg und pro agro – Verband zur Förderung des
ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e. V. präsentieren das Land
kulinarisch und touristisch, „Gartenland – Heimatland“ mit Podium
→ Fließend Brandenburgisch“ – Wassersportpräsentationen (u. a. Stand-up-Paddeln, Drachenboot- und Kanufahren zum Ausprobieren)
→ Marinas und Liegeplätze im Land Brandenburg

ab 21:00 Uhr Abendshow „ELBAUEN-ZAUBER“ – Faszination aus Feuer, Wasser, Licht und Laser mit Waterscreen
bis 01:00 Uhr Ausklang mit Live-Musik

Festbereich D (Elbuferpromenade)

Programm radio B2 – Deutschlands Schlager-Radio

11:30 Uhr Eröffnung der radio B2-Schlagerbühne mit Michael Niekammer
12:00 Uhr radio B2-Starparade – mit dabei: Justin Winter, Cindy Berger, Michael Kern, Mike van Hyke und Heiko Reissig u. a.
12:00 Uhr Kanu- und Bootskorso

13:30 Uhr radio B2-SchlagerMIXX
14:00 Uhr radio B2-Experten – gesund und fit mit Medizinerin Daniela Kielkowski
14:15 Uhr radio B2-Kinderprogramm mit Elfe Leonie Looping
14:45 Uhr Bert Beel live
15:30 Uhr radio B2-Talk – Macher, Stars und Sternchen
16:00 Uhr SchlagerMIXX
16:30 Uhr radio B2-Experten – gesund und fit mit Medizinerin Daniela Kielkowski
17:00 Uhr Annemarie Eilfeld Live
18:00 Uhr radio B2-Schlager-Quiz
19:00 Uhr Stargast: Christian Anders live

→ Internationale Begegnung „Der Weltmarkt“ mit Podium
→ Präsentation der Brandenburger Retter
→ Interaktiver Kinderbereich mit Podium
→ Präsentation des Ehrenamtes
→ Informationszentrum Brandenburg (mit Landtag und Ministerien)
→ Präsentation der Sponsoren und Medienpartner
→ Brandenburg maritim – am und auf dem Wasser

 

Sonntag – 26.August

10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst (Bühne „Die Prignitz. Beste Lage.“)
11.00 Uhr Beginn Festumzug „Die Prignitz begrüßt ihre Gäste“

→ Begrüßung am Bahnhof: „Willkommen zum Landesfest 2018“
→ Straßenkünstler begleiten die Gäste auf dem Weg ins Festgebiet

Festbereich A (Bahnstraße)

Bühne „Die Prignitz. Beste Lage.“

→ Präsentation der Stadt Wittenberge, regionaler Wachstumskern und ein Regionalmarkt, mit vielem,
was die Prignitz ausmacht: Unternehmen, Handwerk, Vereine, Produkte und landwirtschaftliche Erzeugnisse.
→ Die Band „Patchwork“, die „Löcknitztaler Musikanten“, die Tanzschule „Quer durch die Gasse“, Irish Folk mit
„Several Gents“ und vielen mehr

Festbereich B (Bahnstraße/Kirchplatz)

→ „Gesund und vital“ – Präsentation des Landessportbundes Brandenburg
→ „Brandenburg macht Schule“ – Schirmherrin Ministerin Britta Ernst
→ Kirchenmeile

Festbereich C (Elbstraße)

Bühne Nedwighafen – Programm Antenne Brandenburg
12:30 Uhr „Right Now“ – Die Partyband aus Berlin
14:00 Uhr Pokal der Bürgermeister und Landräte
15:30 Uhr Weather Girls mit ihrem Discosound der 80er-Jahre und ihrem Hit „It’s Raining Men“
16:30 Uhr „Right Now“

→ Tourismus-Marketing Brandenburg und pro agro – Verband zur Förderung des
ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e. V. präsentieren das Land
kulinarisch und touristisch, „Gartenland – Heimatland“ mit Podium
→ Fließend Brandenburgisch“ – Wassersportpräsentationen (u. a. Stand-up-Paddeln, Drachenboot- und Kanufahren zum Ausprobieren)
→ Marinas und Liegeplätze im Land Brandenburg

Festbereich D (Elbuferpromenade)

14:00 Uhr 5. Brandenburger-Shantychor-Festival bis 18:00 Uhr

→ Internationale Begegnung „Der Weltmarkt“ mit Podium
→ Präsentation der Brandenburger Retter und des Ehrenamtes
→ Interaktiver Kinderbereich mit Podium
→ Informationszentrum Brandenburg (mit Landtag und Ministerien)
→ Präsentation der Sponsoren und Medienpartner
→ Brandenburg maritim – am und auf dem Wasser

Historischer Raddampfer Kaiser Wilhelm

Samstag, 25. August 2018
12:00 bis 13:30 Uhr
14:00 bis 15:30 Uhr
16:00 bis 17:30 Uhr
19:30 bis 21:30 Uhr
(besondere Abendfahrt)

Sonntag, 26. August 2018
14.00 bis 15.30 Uhr
16.00 bis 17.30 Uhr

Karten in der Touristinformation
Wittenberge unter touristinfo@kfh-wbge.de
und unter (03877) 9291 81 erhältlich

 

 

 

 

11
Jul

Empfangsgebäude wird Servicezentrum

Stadt und WGW beleben das Bahnhofsgebäude

Der ICE-Bahnhof Wittenberge ist einer der größten Bahnhöfe im Land Brandenburg und quasi das Tor zu Wittenberge und zur gesamten Prignitz. Er ist für viele Neubürger überhaupt der Grund, in die Stadt zu ziehen, und für viele pendelnde Bürger ein täglicher Begleiter. Einziger Wermutstropfen ist bisher das sanierungswürdige Empfangsgebäude. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern.

Erstes elektrisches Licht in Wittenberge

Wittenberges Bahnhof samt Empfangsgebäude wurden 1846 am Streckenkilometer 126 der Bahnstrecke Berlin – Hamburg errichtet. Die Eisenbahn hatte der Stadt weiteren Aufschwung gebracht, und die Einwohnerzahl stieg im Jahr 1849 auf 4 071. Mit den hinzukommenden Strecken Wittenberge – Stendal (1851) und Wittenberge – Buchholz (1870) ist der Bahnhof Wittenberge zu einem wichtigen Eisenbahnknoten zwischen Berlin und Hamburg avanciert. Die 1876 errichtete Zentralwerkstatt der Berlin-Hamburger Eisenbahn war wegen der Lage auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg wichtig für die Wartung, Bereitstellung und den Wechsel von Lokomotiven. Der Bahnhof fungierte sogar als Vorreiter für den Ausbau der städtischen Infrastruktur, denn hier leuchtete ab 1895 das erste elektrische Licht Wittenberges.

Nach dem Vorbild des Tempels von Akroterien

Das dreigeschossige Empfangsgebäude im klassizistischen Stil entwarf der Architekt Friedrich Neuhaus, der den First und die Traufpunkte der Giebelseiten nach dem Vorbild des griechischen Tempels von Akroterien bekrönt hat. Als gemeinsamer Bahnhof der Berlin- Hamburger und Wittenberge-Magdeburger Eisenbahn ist es deutlich größer geworden als bei den übrigen Zwischenbahnhöfen. 1873 erhielt das Gebäude einen zweigeschossigen Anbau Richtung Norden, der vor allem den prachtvollen Wartesaal für die erste und zweite Klasse umfasste. 1889 wurde hier nochmals erweitert. 1923 entstand an der Südseite die eingeschossige Eingangshalle.

„Hotspot“ des Jahnschulviertels

Das Gemeinschaftsprojekt zwischen der Stadt und der WGW mit etwa 3 500 m² Nutzfläche ist ein schwerer Brocken. Ein von der Bahn stark reduzierter Kaufpreis, aktuell ca. 300.000 EUR, machte die Verhandlungen zur städtischen Nutzung des Objektes überhaupt erst möglich. Ohne Landesförderung sind die veranschlagten 11,5 Mio. EUR nicht zu stemmen. Abstimmungen dazu sind auf gutem Wege, aber noch nicht abschließend geklärt. Das einstige gesellschaftlich-kulturelle Zentrum soll wieder belebt werden und als „Hotspot“ des Jahnschulviertels dienen. In den Planungen ist auch die Ertüchtigung der Bahnhofstraße inklusive der Stellflächen vorgesehen. Umfangreiche Sanierungen der WGW-Objekte in den angrenzenden Bereichen laufen, wie aktuell in der Goethestraße, oder wurden bereits abgeschlossen.

3 500 m² Nutzfläche

Der Haupteingang ist an der Westseite geplant und soll so eine optische Verlängerung zur Goethestraße bilden. Im Foyer werden sich der zentrale Fahrgastservice mit Mobilitätszentrale, Buchhandlung, Gastronomie, Reisebedarf und WCs befinden. Von der Südseite ist das Job-Center, das sich vertikal über drei Geschosse entwickelt, dann zu erreichen. Die Bibliothek wird in die ehemalige Mitropa-Halle ziehen und sich über zwei Geschosse erstrecken. Der Ausleihbereich wird zusätzlich durch eine Wendeltreppe erschlossen sein. Alle Räume der Deutschen Bahn, außer die Technik, werden in den Nordtrakt verlegt. Für das zweite Obergeschoss sind zudem das Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz und anmietbare Gewerbeeinheiten geplant. Mit dem Baubeginn wird nicht vor 2020 zu rechnen sein.

 

 

 

 

 

11
Jul

Goethestraße 7 im Dezember 2018 bezugsbereit

Projekt ist mit 3,6 Mio. Euro das umfangreichste WGWProjekt der Neuzeit

Die Sanierung des Eckgebäudes mit seinen 1 250 qm Wohnfläche hatte einige Überraschungen geboten, welche den Fertigstellungstermin etwas verschoben haben. Eine besondere Herausforderung bestand z. B. darin, die Statik des Gebäudes stabil zu halten, denn der Innenteil ist komplett entfernt worden. Um das Gebäude nicht einstürzen zu lassen, mussten die Balkendecken Etage für Etage entfernt und durch die neuen Betondecken ersetzt werden. Neu in der WGW-Firmengeschichte war ein Grundwassereinbruch in der Fahrstuhlgrube. An der Unterfahrt des Aufzugs war die Grube, tiefer als sonst nötig, auf 2,60 m geschachtet worden. Dies führte zum Wassereinbruch. Leistungsfähige Pumpen saugten sodann das Wasser ab. Anfang Dezember ist mit dem Einzug der Mieter in die 17 Wohnungen zu rechnen. Die 1- bis 4-Raum-Wohnungen werden über Wohnflächen zwischen 40 qm und 107 qm verfügen und teils behindertengerecht sein. Der Aufzug, die regelbare Fußbodenheizung und die kontrollierte Wohnraumlüftung werden für ein angenehmes und energiesparendes Wohnen sorgen.

 

 

 

20
Dec

Freibadflair & Café-Atmosphäre

Mit dem Anfang des Jahres ausgelobten Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des Elbuferpromenadeneingangs in der Hafenstraße war die vorgesehene Sanierung der Hafenstraße 8 passé, denn ein entsprechender Umbau würde teurer werden als ein Neubau. Das Berliner Architekturbüro „rundzwei“ konnte den Wettbewerb für sich entscheiden.

Das Konzept von „rundzwei“ ist weit mehr als Architektur. Es könnte vielmehr ein neues Stück Wittenberge – ein neuer Lieblingsort für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt werden. Am Übergang zwischen der historischen Altstadt und dem ehemaligen Industrieareal soll eine Mischung aus Freibadflair, Café-Atmosphäre und Elbewohnen entstehen. Der dazugehörige moderne Neubau wird sowohl die Wohnungen als auch die Gastronomie beherbergen und die Achse der Wohnbebauung schließen. Die sechseckige Form und die Platzierung des Gebäudes lässt eine Aufweitung entstehen, welche die benötigte Außenfläche für die gastronomische Nutzung und eine optimale Bündelung der Besucherströme ermöglicht und zudem sehr gut vom Radwanderweg aus sichtbar ist. Verschiedene Sitzgelegenheiten und Grünbereiche mit Blick auf die Elbe werden die Aufenthaltsqualität perfekt machen. Auch optisch wird die Hafenstraße 8 eine Brücke schlagen. Ein Farbverlauf von West nach Ost, welcher durch unterschiedliche Klinkerfarben entstehen wird, soll für die konzeptionelle Überleitung von der Altstadt zum ehemaligen Industrieareal sorgen. Bisher sind noch nicht alle Entscheidungen dazu getroffen worden, aber bis zum Baubeginn Ende 2018 werden Sie an dieser Stelle Näheres erfahren.

20
Dec

Wittenberges größter Altbau erhält seinen Charme zurück

Es wird wieder eines dieser Häuser, die Wittenberge zu seinem neuen Glanz verholfen haben: außen ganz im Stil der prächtigen Gründerzeit und innen topmodern wie ein Neubau – eine Wohnqualität, die auch in vielen Jahren noch nachgefragt sein wird. Eigentlich bleiben bei der „vollständigen Wiederinstandsetzung“ fast nur noch die Mauern stehen. Alles andere wie beispielsweise die alten Holzdecken, sämtliche Innenwände und auch alle Fenster sind nicht mehr brauchbar. Selbst aus den zwei Treppenaufgängen wird einer gemacht. Der dadurch gewonnene Platz wird für einen innenliegenden Aufzug mitumlaufendem Treppenhaus genutzt. Das Eckgebäude mit seinen üppigen 1.250 qm Wohnfläche ist der größte Altbau in Wittenberge und mit 3,6 Millionen Euro das umfangreichste WGW-Projekt der Neuzeit. Das in Zukunft komplett barrierefreie Objekt bekommt neue Grundrisse, Fenster der modernsten Wärmeschutzklasse, neue Balkone und Terrassen. Sogar vergleichsweise große Keller werden den neuen Mietern dort zur Verfügung stehen.

Die 1- bis 4-Raum-Wohnungen werden über Wohnflächen zwischen 40 qm und 107 qm verfügen und teils behindertengerecht sein. Eine pro Zimmer regelbare Fußbodenheizung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung werden für angenehmes und zugleich sparsames Wohnen sorgen. Bäder mit anthrazitfarbenen und weißen Großformatfliesen, ein hochwertiger PVC-Fußbodenbelag, freitragende Ziegeldecken sowie eine Deckenhöhe von 2,70 m ergänzen die einladenden Wohnungen in Sachen Design. Auch der Blick von den zukünftigen Balkonen des 5-Geschossers über die Dächer von Wittenberge wird herrlich werden. Im dritten Quartal 2018 werden die bereits alle vermieteten Wohnungen bezugsbereit sein.

20
Dec

BRANDENBURG-TAG 2018 in Wittenberge

Einen BRANDENBURG-TAG (BBT) zu organisieren birgt neben der Ehre auch viele Hürden und ist schon ein großer Berg Arbeit. Zum einen sollen die Besonderheiten des Ausrichters und der Region herausgestellt werden und zum anderen möchte man möglichst viele Gäste anlocken. Beide Ziele erfolgreich miteinander zu verbinden liegt nun in der Hand des Veranstaltungsteams. Neben Christiane Schomaker vom Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung und KSTW-Chef Uwe Neumann hat sich die Stadt professionelle Unterstützung bei den Berliner Agenturen „Ariadne an der Spree“ (PR & Marketing) und „Compact Team“ (Veranstaltungskonzeption & -umsetzung) geholt. Die Verträge dazu sind Ende September unterzeichnet worden. Gemeinsam soll die Lage Wittenberges im einzigen Vierländereck Deutschlands genutzt werden, um eine nachhaltige Aufmerksamkeit über das Land hinaus zu erlangen. Stadt und Region sollen als Wirtschaftsstandort, Wohnort und Reiseziel positioniert werden. Das von der Stadt Wittenberge, vom Land und zahlreichen Sponsoren finanzierte Event ist mit seinen PR-Möglichkeiten eine willkommene Gelegenheit. Die ersten Planungen sehen vor, dass sich das Festgebiet von der Bahnstraße bis zur Elbe und entlang der Wasserkante erstrecken wird. Dabei soll es am und im Wasser maritim zugehen. Schließlich ist es der erste BRANDENBURG-TAG an der Elbe. Sport und Politik, Retter und Ehrenamtler, Landespolitik und Partnerregionen sowie viele weitere Akteure werden sich in der Elbestadt präsentieren. Dass die Stadt an den beiden Tagen im August 2018 mit einem Besucherrekord rechnen darf, gilt als sicher. Der letzte BRANDENBURG-TAG 2016 fand in Hoppegarten statt.

Im Rahmen des Neujahrsempfangs des RWK (Regionaler Wachstumskern Prignitz) in Perleberg am 17. Januar 2018 wird Hoppegartens Bürgermeister Karsten Knobbe in Anwesenheit des Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke den Staffelstab offiziell übergeben. Kurz danach wird der BBT schon auf der Grünen Woche in Berlin mit einem Bühnenprogramm beworben werden, bei dem auch die junge Wittenberger Band „Kokas“ mitwirken wird. Einer der Wittenberger BBT-Botschafter, der Schauspieler Udo Schenk (bekannt z. B. aus „In aller Freundschaft“), wird dort auch erwartet werden. Weitere Botschafter sind die erfolgreiche Sportschützin Stefanie Thurmann (Militärweltmeisterin 2010, Europameisterin 2014 und 23-fache Deutsche Meisterin) sowie die Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft im Rock‘n‘ Roll Johanna Wolf und Niklas Bahr.

Übrigens: Jeder, der sich an der Gestaltung des BRANDENBURG-TAG 2018 in Wittenberge beteiligen möchte, ist dazu eingeladen. Ideen und Rückfragen nimmt Franziska Lenz vom „Projektmanagement BRANDENBURG- TAG 2018“ unter Tel. 03877 – 9291 62 oder per E-Mail unter lenz@kfh-wbge.de entgegen.

24
Nov

Wittenberge ist Kommune des Jahres 2017

Bild: Bürgermeister Dr. Oliver Hermann (M.) erhielt den Preis aus den Händen des Geschäftsführenden Präsidenten des OSV Dr. Michael Ermrich und des Vorsitzenden des Vorstandes der Sparkasse Prignitz André Wormstädt

Am 23. November 2017 wurden in Potsdam je ein Preisträger aus Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in den Kategorien „Unternehmen des Jahres“, „Verein des Jahres“ und „Kommune des Jahres“ ausgezeichnet. „Die Preisträger stehen für Aufbruch, Optimismus, Kreativität und Ideenreichtum, aber auch für Verbundenheit mit der Heimat und Verantwortung für das Gemeinwesen!“, würdigte der Geschäftsführende OSV-Präsident Dr. Michael Ermrich, die Preisträger des Unternehmer-Preises des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, zu denen auch die Stadt Wittenberge zählte, welche als Kommune des Jahres 2017 geehrt wurde. Wittenberge sei Kulturstandort, biete großzügige Gewerbegebiete und sei Ausflugsziel für Radfahrer und Wanderer, heißt es in der Begründung des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Heute bieten Unternehmen in drei Gewerbeparks Arbeitsplätze. Schnelle Genehmigungsverfahren, Bürgernähe, eine gute Infrastruktur, gute Bildungsangebote und eine gezielte Wirtschaftsförderung sind den Verantwortlichen mit Bürgermeister Dr. Oliver Hermann wichtig“, hieß es weiter.

8
Nov

Die Anfänge waren turbulent

Am 1. Juli dieses Jahres ist die WGW Wittenberge 25 Jahre alt geworden. Eine lange Zeit mit komplexen Aufgaben im Bereich der Stadtentwicklung. Die jüngsten Ergebnisse konnten Sie auch in diesem Magazin bewundern, aber der Anfang war alles andere als ein Spaziergang. Wir haben WGW-Geschäftsführer Torsten Diehn nach dieser Zeit genauer befragt.

Die Nachwendezeiten waren auch in Ihrer Branche turbulent. Wie erging es der WGW damals? Torsten Diehn: Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge mbH, kurz WGW, ging ja aus der Kommunalen Wohnungsverwaltung bzw. dem VEB Gebäudewirtschaft mit Gründung im Jahr 1991 hervor. Zu dieser Zeit kam eine Flut an Restitutionsansprüchen auf uns zu. Viele Alteigentümer wollten Ihr Eigentum zurück. So blieben von den etwa 6.000 Wohnungen im Jahre 1989 nach Rückführung an Alteigentümer und Verkauf in Folge von Privatisierung Ende 2000 noch etwa 4.100 Wohnungen im Bestand der WGW. Zu dieser Zeit, sogar bis 1996, wurden die Wohnungen der WGW noch fremdverwaltet. Das machte es noch schwieriger.

Zu welcher Zeit haben Sie persönlich das Ruder übernommen? Torsten Diehn: Das war im Jahr 2001 und die Aufgaben, die das Team damals zu lösen hatte, waren schon enorm: Eine nicht „ganz“ optimale Bausubstanz mit 48 % Leerstand galt es weiter in Form zu bringen und zu beseitigen. Dass wir heute so weit gekommen sind, daran war damals nicht zu denken. Aufzüge und Fußbodenheizung waren in den Gründerzeitbauten damals unvorstellbar.

Dann kam die Zeit der Abwanderung dazu. Was hat das konkret für Wittenberge bedeutet? Torsten Diehn: Seit der Wende hat die Stadt etwa 12.000 Einwohner verloren. Das hatte zur Folge, dass etwa 6.000 Wohnungen weniger gebraucht wurden. Wie in vielen anderen ostdeutschen Städten auch wurde daraufhin ein Stadtumbaukonzept entwickelt, welches natürlich viel mit Rückbau zu tun hatte. Der Rückbau war für die Akteure aufwendig und teuer, denn man bezahlt quasi Geld dafür, seine Immobilienwerte zu vernichten. Er hat inzwischen knapp die Hälfte des für Wittenberge geplanten Volumens erreicht. Schwerpunkt waren dabei unsere Bestände, in denen wir bisher 75 % des geplanten Rückbaus umgesetzt haben. Von den zur Zeit noch 2.700 WGW-Wohnungen werden bis 2030 vorraussichtlich noch 600 abgerissen. Aufgrund der besonderen Förderbedingungen im Land Brandenburg konnten die anderen Eigentümer diese Quote noch nicht erreichen. Das integrierte Stadtumbaukonzept wird derzeit fortgeschrieben. Es soll künftig neben städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Belangen wirtschaftliche Aspekte stärker einbeziehen. Auch die Bürgerbeteiligung soll wieder verstärkt werden.

Das heißt, Sie haben Ihre Aufgabe fast erfüllt? Torsten Diehn: Ja, so ähnlich hatte ich mir das in den Neunzigern auch vorgestellt. Irgendwann ist man eben mit der Sanierung fertig. Mit den Erfahrungen aus vielen Sanierungsobjekten haben wir gelernt: Man ist nie fertig. Die Produkte oder eben Wohnungen werden ständig weiterentwickelt, um sie marktgerecht zu machen, gerade in den Regionen, wo ein Überangebot herrscht. Eine neue Aufgabe des Unternehmens hat sich übrigens mit dessen Konsolidierung ergeben: Die Förderung von Vereinen, Sportklubs, Events und des städtischen Lebens. Hier leisten wir jedes Jahr gern unseren Beitrag und beteiligen uns mit relevanten Medien selbst daran.

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