Es geht voran, ...
Der Rückbau hat inzwischen knapp die Hälfte des für Wittenberge geplanten Volumens erreicht. Den Schwerpunkt bildeten dabei die Gebäudebestände der WGW (75% der geplanten Abrisse). Aufgrund der besonderen Förderbedingungen im Land Brandenburg konnten die anderen Eigentümer diese Quote noch nicht erreichen.
Das Stadtumbaukonzept wird derzeit fortgeschrieben. Es soll künftig neben städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Belangen wirtschaftliche Aspekte stärker einbeziehen. Auch die Bürgerbeteiligung soll wieder verstärkt werden.
... und "Stadtumbau-Stammtische" sollen die Bürger stärker einbeziehen.
In der Tradition der "Sanierungsstammtische" der Altstadt sollen "Stadtumbaustammtische" eingerichtet werden. Hier können Fragen des Stadtumbaus für die einzelnen Stadtgebiete konkret besprochen werden. Auch bürgerschaftliches Engagement - wie beispielsweise die Übernahme der gärtnerischen Pflege von Baulücken - können hier verabredet werden.
Ein Wohngebiet ist verschwunden.
Im Gebiet "Wittenberge Nord" wurde ein wichtiger Teil des Stadtumbau-Konzeptes schnell und effektiv realisiert: Nachdem in den erst Ende der achtziger Jahre errichteten Plattenbauten über 47% der Wohnungen leer standen und der unsanierte Wohnkomplex weitab vom Zentrum keine Aussicht auf städtische Lebensqualität bot, war hier Abriss die einzige Lösung.
Sobald die letzten Mieter mit ordentlichem Ersatzwohnraum versorgt waren, brach man ab Februar 2003 insgesamt 348 Wohnungen ab. Auf lange Sicht stehen die freigewordenen Flächen für den Bau von Eigenheimen zur Verfügung.
Weitere Abrisse in den Plattenbaugebieten Wittenberges
Im Horning:
Hier wurden Ende 2004 insgesamt 130 Wohneinheiten des Eigentümers WG Elbstrom abgerissen. Es entstanden keine störenden Lücken im Stadtbild
Längs der Hauptverkehrsstraßen:
An der Perleberger Straße 58/59 wurden zwei Gebäude aus dem Bestand der WGW abgerissen (Insgesamt 13 Wohn- und 2 Gewerbe-Einheiten) Auch hier hat der Abriss die städtebauliche Situation verbessert. Längs der Hauptverkehrsstraßen:
An der Perleberger Straße 58/59 wurden zwei Gebäude aus dem Bestand der WGW abgerissen (Insgesamt 13 Wohn- und 2 Gewerbe-Einheiten) Auch hier hat der Abriss die städtebauliche Situation verbessert.
Stadtumbaugebiet Jahnschulviertel:
"Stadtfenster" an der Karl-Marx-Straße
Häuser, die zur Zeit noch nicht saniert werden können, aber auf jeden Fall erhalten werden sollen, wurden durch Schüler der Gesamtschule unter Anleitung des Kunstlehrers E. Mencke künstlerisch gestaltet. Orientiert an Vorbildern des französischen Malers Victor Vasarely schmücken farbenfrohe Optical-Art- Bilder die leeren Fensterhöhlen.
Sanierung der Turnhalle der Jahnschule
Hier laufen die Bauarbeiten. Anschließend wird der Schulhof umgestaltet.
Sicherung stadtbildprägender Häuser
Obwohl auch im Jahnschulviertel mancher Abriss unvermeidlich sein wird, gilt es städtebaulich wichtige Häuser vorerst zu konservieren, bis nach Klärung der Eigentumsverhältnisse hoffentlich über eine endgültige Sanierung entschieden werden kann.
Aus diesem Grund werden hier - Wirksamkeit vor Schönheit - Dächer abgedichtet, Regenrinnen repariert, Fenster mit Folie verschlossen und das Erdgeschoß gegen unbefugtes Betreten geschützt.
Stadtumbaugebiete Packhofviertel und Altstadt:
Etliches wurde fertig gestellt.
In einem alten Speicher in der Steinstraße 15 entstanden in historischem Ambiente interessante Wohnungen.
Ein Zeichen für die Umstrukturierung im Packhofviertel setzte Wittenberge mit der Neugestaltung der Rathausstraße. Zu einer echten Aufwertung des Straßenraumes werden hier die neue angelegten Vorgärten - ein gutes Zeichen für das Gebiet, auch wenn auf dem Weg des Packhofes zu einem Einfamilienhausviertel noch viel Geduld erforderlich sein wird.
Abrisse dienen der Aufwertung des Gebiets.
In der Zollstraße 3 - 7 wurden insgesamt 35 Wohneinheiten einer teilweise unzumutbar engen Bebauung abgerissen. Dadurch und durch die Erneuerung der Zollstraße stehen nun in bester Stadtlage Flächen für die Neubebauung mit Einfamilienhäusern zur Verfügung.
Abriss alter bzw. nicht genutzter Häuser
Sanierung und Umbau